Großes „Familientreffen“ der Darmexperten

Mehr als 100 Mediziner treffen sich in Bergisch Gladbach zum großen Erfahrungsaustausch

„Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 75 begrenzt.“ So liest es sich in der Einladung der Ärztefortbildung zur Viszeralmedizin im Kardinal-Schulte-Haus in Bensberg. Mit mehr als 100 Medizinern wurde das Symposium Ende März, das von den Verantwortlichen der Inneren Medizin und der Viszeralchirurgie aus den GFO Kliniken Rhein-Berg in Kooperation mit dem Tumorzentrum Rhein-Berg ausgerichtet wurde, zu einem großen „Familientreffen“ der Darmspezialisten in der Region.

„Mit der Resonanz sind wir sehr zufrieden“, so der Chefarzt der Medizinischen Klinik am Vinzenz Pallotti Hospital, Dr. Serhat Aymaz. „Mit Beiträgen von kompetenten externen Referenten und aus der eigenen Abteilung, wurde es für alle Beteiligten ein sehr erfolgreicher Abend.“

Die Viszeralmedizin befasst sich mit Erkrankung der Bauchorgane. Sie verbindet die konservative Gastroenterologie der Inneren Medizin und die operative Viszeralchirurgie, um Patienten mit akuten oder chronischen Erkrankungen ganzheitlich zu versorgen. So nähern sich die interventionelle Endoskopie und die Chirurgie nähern sich immer mehr an.

Patienten, die bisher von den Fachleuten einer Abteilung versorgt wurden, werden nun klar zum gemeinsamen Patienten beider Fachgebiete. Da spielt die enge Kooperation beim Festlegen der richtigen Therapie eine große Rolle.

Die Wissenschaft entwickelt sich auch in der Magen- und Darmmedizin rasant weiter. „Ich lerne selbst ständig Neues dazu“, sagt Dr. Pascal Scherwitz, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie. „Diese Impulse und wachsende Netzwerke unter Experten sind auch für unser Darmkrebszentrum wichtig.“

Dr. Horst-Dieter Weinhold, ärztlicher Leiter der Praxis für Strahlentherapie und Vorsitzender des Tumorzentrums Rhein-Berg sagt: „Wir behandeln unsere Patienten auf höchstem Niveau, nach den allerneuesten Erkenntnissen und mit der modernsten technischen Ausstattung.“

Für die Teilnehmenden gab es an dem Abend geballte Informationen von den Expertinnen und Experten der Darmgesundheit. Wissenschaftliche Fortbildungen und kollegialer Austausch sind nicht voneinander zu trennen. So sah man überall Ärztinnen und Ärzte angeregt in persönlichen und vertrauten Gesprächen vertieft. Schnell wurde klar: Man kennt sich und schätzt die Erfahrung und das Können des Kollegen.„Besonders ist, dass alle Beteiligten sich seit Jahren kennen und die Patienten persönlich von einem Behandler zum nächsten übergeben werden. Das sichert den optimalen Informationsaustausch und damit die bestmögliche Versorgung. Das ist sicher nicht überall so“, ergänzt Weinhold.

Aufgrund der international renommierten Gäste konnten die Teilnehmenden einen Blick auf aktuelle Entwicklungen in der Medizin werfen. „Das gute Miteinander und der rege Austausch mit den niedergelassenen Kollegen der ganzen Region haben mich sehr beeindruckt“, so Scherwitz.

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